Der ideale Gaming PC – Günstig High End Rechner zusammenstellen

Du möchtest dir einen neuen PC kaufen, und sicher sein, dass du die idealen Komponenten wählst? Hier wirst du fündig! Wir zeigen dir ausgewählte Teile, perfekt aufeinander abgestimmt, ebenso wie die lukrativsten Angebote für Komplett PCs.

Der ideale Gaming-PC – Auswahl der Komponenten

Eine pauschale Aussage, welches der ideale PC für Gamer ist, kann nicht getroffen werden. Das hängt davon ab, welche Ansprüche du hast – also welche Games du bevorzugst und welche Leistung sie erfordern. Neben den Anforderungen kannst du dir vorab Gedanken darüber machen, ob du ein Komplettsystem anschaffen möchtest oder ob du dir deinen Gaming-Computer lieber selbst zusammenbaust. In letzterem Fall ist es wichtig, alle Hardwarekomponenten sorgfältig aufeinander abzustimmen, um die optimale Leistung aus dem Gerät herauszuholen. Der Vorteil ist, dass du dir denen PC genau so konfigurieren kannst, wie du es möchtest.

Welche Anforderungen hast du?

Die Hardwareausstattung wirkt sich neben der Leistung auf den Preis aus – ein weiterer Grund, dir vorab Gedanken zu machen, was du konkret benötigst. Bevorzugst du beispielsweise Browsergames und andere Spiele, die eher mäßige Rechnerleistung erfordern, ist ein Einsteigermodell völlig ausreichend, um eine flüssige Darstellung zu erhalten und außerdem den Geldbeutel zu schonen. Spielst du 3D-Games, sind die Anforderungen höher: Du brauchst einen schnelleren Prozessor, eine gute Grafikkarte und ausreichend RAM. Darauf ist die übrige Hardware abzustimmen. So benötigst du ein kompatibles Mainboard für alle Komponenten, einen adäquaten Kühler und ein passendes Netzteil. Der ideale Gaming-PC für leidenschaftliche Profi-Zocker muss nochmals eine deutlich höhere Leistung erbringen, um die rechenintensiven Prozesse reibungslos zu bewältigen.

Das Gehäuse

Das Gehäuse dient in erster Linie funktionalen Zwecken: Es schützt das empfindliche Innenleben vor Staub, Stößen und anderen äußeren Einflüssen. Insbesondere für das Mainboard, das ja fest verschraubt wird und weitere Bestandteile wie Prozessor, Lüfter, RAM und Grafikkarte beherbergt, müssen die Abmessungen stimmen. Daneben sind Festplatten, eventuelle Laufwerke und das Netzteil unterzubringen. Beim Erwerb eines Komplettsystems muss dich dies nur insoweit interessieren, dass du gegebenenfalls noch Möglichkeiten zum Aufrüsten hast. Der ideale Gaming-PC im Eigenbau benötigt dagegen ein Gehäuse mit dem richtigen Formfaktor für das Mainboard sowie ausreichend Einschübe für Speichermedien in der gewünschten Größe. Je mehr Innenleben dein Gaming-PC aufweist, umso sinnvoller ist ein durchdachtes Kabelmanagement.

Achte zudem darauf, dass leistungsstarke Komponenten im Betrieb Wärme erzeugen und diese gut zirkulieren muss, um einer Überhitzung vorzubeugen. Im Zweifel wähle daher lieber ein größeres Gehäuse. Idealerweise ist hier gleich ein Lüfter integriert, der zusätzlich zu weiteren Kühlkomponenten betrieben wird und die warme Abluft nach draußen transportiert. Gegebenenfalls lassen sich weitere Lüfter nachrüsten. Staubfilter sind bei leistungsstarken Komponenten in einem Gamer-PC ebenfalls sinnvoll. Zuguterletzt darf schließlich dein persönlicher Geschmack entscheiden, welches Gehäuse dir optisch am besten gefällt.

Das Mainboard für deinen Gaming-PC

Mit dem Mainboard steht und fällt die Leistung, denn es bildet die Basis für die wichtigsten Komponenten. Ausschlaggebend ist hier der geeignete Sockel für die CPU – das Mainboard muss den gewünschten Prozessor, auch im BIOS, unterstützen. Ebenso wichtig ist der Chipsatz, der sämtliche ein- und ausgehenden Informationen koordiniert, damit die übrigen Komponenten reibungslos miteinander arbeiten können.

Der ideale Gaming-PC für einen leidenschaftlichen Profi ist außerdem mit einem Mainboard ausgestattet, das umfangreiche BIOS-Einstellungen erlaubt, um die optimale Leistung herauszuholen. Das ist vor allem zum Übertakten einer CPU wichtig. Mehrere Grafikkarten können ebenfalls mehr Leistung bedeuten – dann müssen ausreichend vollwertige PCI-Express-Slots vorhanden sein. Mindestens vier RAM-Steckplätze sind bei einem guten Gaming-PC üblich, wobei das Board die Taktung unterstützen muss. Auf das Mainboard gehört unbedingt ein guter Lüfter mit Sensoren zur Temperaturerfassung und -steuerung. Letztendlich entscheidet das Board außerdem darüber, wie viele interne Medien welcher Art du anschließen kannst und welche externen Schnittstellen für Netzwerk, USB-Geräte und Audio zur Verfügung stehen.

Leistungsstarke Grafikkarte

Für eine einwandfreie Darstellung benötigt der ideale Gaming-PC die richtige Grafikkarte. Diese richtet sich nach der Art der Spiele und deinen Prioritäten: Bist du eher wettbewerbsorientiert oder spielst zum Zeitvertreib Browsergames, kannst du dich durchaus für eine günstigere Variante von AMD/ATI oder Nvidia entscheiden. Andernfalls sind Faktoren wie FPS (Frames pro Sekunde) und die Auflösung für eine flüssige, detaillierte Darstellung zu beachten. Bei hohen Anforderungen ist eine Highend-Grafikkarte die richtige Wahl. Noch professioneller wird es mit dem Betrieb zweier Karten wie SLI von Nvidia oder Crossfire von AMD/ATI. Dies wiederum bedingt ein leistungsstärkeres Netzteil und zusätzliche Lüfter, außerdem natürlich die volle Unterstützung des Mainboards. In einer guten Ausstattung schafft die Grafikkarte eine Full-HD-Darstellung mit 60 FPS, verfügt über 8 GB VRAM, unterstützt HDMI 2.0 und liefert eine Auflösung von mindestens 1920×1080 Pixel, gerne mehr.

Der Prozessor als leistungsstarker Motor

Die CPU ist der Motor deines Gaming-PCs. Er entscheidet zusammen mit der Grafikkarte über die Leistung, denn beide zusammen verarbeiten die Rechenoperationen. Für Games solltest du dich auf jeden Fall für vier oder sechs Kerne entscheiden – vor allem, um auch wirklich das Beste aus deiner Grafikkarte herauszuholen. Weiterhin hängt die Leistung von der Taktung und der Architektur ab. Pauschal lässt sich sagen, dass neuere Prozessoren auch die modernere Architektur haben. Eine hohe Taktung bedeutet mehr Leistung, sie entscheidet über die möglichen Rechenoperationen pro Sekunde. Diese ist durch eine Übertaktung noch zu steigern, wenn du eine Overlocking-CPU wählst. Solche erkennst du beispielsweise bei Intel an der Bezeichnung K. Voraussetzung ist wie erwähnt ein Mainboard, das die entsprechenden Einstellungen zulässt und den passenden Sockel aufweist.

Ein Quad-Prozessor sollte es schon sein, um ein modernes 3D-Spiel reibungslos laufen zu lassen, sofern eine entsprechende Grafikkarte zur Verfügung steht. Eine CPU mit 3,5 GHz kann, sofern die übrigen ausschlaggebenden Komponenten stimmen, ausreichen. Eine höhere Taktung kostet mehr, leistet aber auch mehr. Nicht zu vernachlässigen ist in diesem Zusammenhang der Cache – ein großer Cache kann durchaus einen niedrigeren Takt ausgleichen, ein kleiner hingegen trotz hoher Taktung hemmend wirken.

Arbeitsspeicher

Der ideale Gaming-PC muss eine Menge Daten abrufbereit zwischenspeichern, um sie nicht ständig zeitaufwendig neu einzulesen. Dazu ist ein entsprechend großer und schneller Arbeitsspeicher erforderlich. Du solltest dich mindestens für DDR3 entscheiden, wobei zu beachten ist, dass die Module kompatibel zum Mainboard sind. Dies ist der QVL (Qualified Vendor List) zu entnehmen. Auch die Speichertaktung muss von Mainboard und CPU unterstützt werden. Sie ist der Zusatzbezeichnung zu entnehmen und entscheidet über die Geschwindigkeit – DDR3-1866 arbeitet mit 1.866 MHz. Je höher die Taktung ist, umso schneller arbeitet der RAM.

Für den idealen Gamer-PC mit 64-Bit-Betriebssystem sind mindestens 8 GB Speichervolumen geeignet, besser sind 16 GB. Neuere DDR4-Speicher sind in einem Highend-Gaming-Computer für optimale Performance anzuraten. Sie arbeiten außerdem gegenüber DDR3-Modulen mit einer geringeren Voltzahl.

Das Netzteil regelt die Stromversorgung

All die in deinem Gaming-PC integrierte Hardware muss mit Strom versorgt werden. Üblich sind ATX-Netzteile, auf welche auch die meisten Gehäuse ausgerichtet sind. Hinsichtlich der Leistung spielen vor allem der Prozessor und die Grafikkarte eine Rolle, denn diese benötigen beim Spiele-Computer den meisten Strom. Die Wattzahl des Netzteils muss entsprechend gewählt werden. Das Minimum liegt bei etwa 450 Watt, während der ideale Gaming-PC eines leidenschaftlichen Zockers mit 550 Watt als absolute Untergrenze arbeitet und das Netzteil mit einem leisen, aber starken Lüfter ausgestattet ist. 1.000 Watt sind bei entsprechender Hardware ebenfalls möglich. Zur Veranschaulichung: Eine Grafikkarte mit leistungsstarkem Chip kann durchaus 250 bis 500 Watt ziehen, ein Prozessor gut 150 Watt.

Den TDP (Thermal Design Power) der CPU und Grafikkarte kannst du als Richtwert heranziehen, um deren ungefähren Strombedarf zu ermitteln. Die weiteren Komponenten arbeiten jeweils mit etwa zwei bis 20 Watt, so dass sich eine Annäherung an das richtige Netzteil durch Addieren errechnen lässt. Achtest du auf eine 80-Plus-Zertifizierung des Netzteils, sicherst du einen hohen Wirkungsgrad mit möglichst geringem Energieverlust – schließlich soll der ideale Gaming-PC nicht mehr Strom verbrauchen, als notwendig.

Die Belüftung

Lüfter sind für die Kühlung der Komponenten innerhalb des Gehäuses zuständig. Neben dem Gehäuse selbst und der Grafikkarte ist für deinen Gamer-PC der CPU-Kühler für den Abtransport der warmen Luft verantwortlich. Die Temperatur steigt mit der Beanspruchung – beim Spielen kann die CPU schnell aufheizen. Kühler sind als Bestandteil einer CPU als Boxed-System erhältlich, was jedoch meist für einen Gaming-PC zu wenig ist. Ein gesonderter Lüfter mit höherer Kühlleistung ist sicherer. Er muss zum CPU-Sockel passen und im Gehäuse muss ausreichend Platz für den Einbau und die Luftzirkulation vorhanden sein, da ein Hochleistungskühler mit mehr als 1.000 Umdrehungen in der Minute häufig größer ist als Standardausführungen.

Interne Speichermedien

Intern dienen Festplatten der Speicherung deiner Games. Hier hast du die Wahl zwischen HDD (Hard Drive Disk) und SSD (Solide State Disk). Sie beeinflussen zwar nicht direkt die Performance wie CPU und Grafikkarte, sollen aber ausreichend Kapazität zum Speichern bieten und natürlich schnell sein. Nur dann erhält der Arbeitsspeicher auch zügig alle relevanten Daten zum reibungslosen Spielen. SSDs können vier bis sechs mal schneller als HDDs sein, weshalb ein guter Gaming-PC damit arbeitet. Das erforderliche Speichervolumen bestimmt die richtige Größe der Festplatte – ein Terabyte ist sicher kein Fehler. Aus Kostengründen kannst du dich selbstverständlich für eine HDD mit 7.200 Umdrehungen pro Minute entscheiden, sofern du dafür die geringere Zugriffs- und Ladegeschwindigkeit akzeptierst.

Der ideale Gaming-PC ist Dein Ziel – aber Du weißt gar nicht, was da alles reingehört? In diesem kurzen Ratgebertext erfährst Du, was für einen perfekten Gaming-PC unbedingt notwendig ist!

Die drei wichtigsten Komponenten
Widmen wir uns zuerst denjenigen Komponenten, die besonders wichtig sind für viel Leistung in Spielen in DirectX 11 und 12 sowie anderen APIs wie OpenGL oder Vulkan:

1. Grafikkarte
Hier wirst Du am meisten Geld in die Hand nehmen müssen. Die Entscheidung fällt heute immer zwischen AMD und NVIDIA. Beide Hersteller bieten Grafikkarten (auch GPU genannt) an, die im Low-Cost-Segment, in der Mittelklasse und im High-End-Bereich vertreten sind. Die absolute Top-Leistung bekommst Du zumindest derzeit nur bei NVIDIA, aber dafür geht auch sehr viel Geld über den Ladentisch. Der ideale Gaming-PC ist aber auf Deine Ansprüche ausgerichtet: Möchtest Du „nur“ in 1.920 * 1.080 Pixel spielen, reichen auch GPUs aus dem Mittelklassesegment. Schaue Dir am besten unabhängige Benchmarks zu den in Frage kommenden Grafikkarten an!

2. Prozessor
Der Prozessor (oder auch CPU) spielt ebenfalls eine wichtige, aber nicht so tragende Rolle für viel FPS in modernen Spielen. Hier sind es AMD und Intel, welche die beliebtesten CPUs herstellen. Leistungstechnisch nehmen sich dank der Veröffentlichung der Ryzen-CPUs von AMD beide Hersteller nicht mehr viel. Und: Mehr CPU-Kerne sind nicht unbedingt besser. Einige Spiele skalieren besser mit mehr Kernen, andere hingegen verlangen nach höherer Taktfrequenz. Absolutes High-End zu kaufen, ist aus Gamer-Sicht aber fast immer Geldverschwendung. Eine CPU aus der Mittelklasse reicht!

3. Arbeitsspeicher
Moderner DDR4-RAM ist nicht besonders teuer. Der ideale Gaming-PC besitzt daher mindestens 8 GB und noch besser 16 GB Arbeitsspeicher. Ob Du dich dabei für „Gaming-RAM“ entscheidest, bleibt Dir überlassen. In der Regel bringen Heatspreader und ähnliche „Spielereien“ auf den RAM-Riegeln überhaupt keinen Vorteil. Achte stattdessen auf eine möglichst hohe Bandbreite oder geringe Timings – aber auch diese Eigenschaften spielen heute keine gewaltige Rolle in Spielen. Mehr Arbeitsspeicher ist immer dann notwendig, wenn Du viel zu lange Ladezeiten oder auch typische „Nachladeruckler“ in Spielen bemerkst. Dann ist nämlich der Arbeitsspeicher voll und das Spiel muss seine Daten von der wesentlich langsameren Festplatte nachschaufeln.

Bleibt zuletzt noch die Festplatte: Moderne SSD-Laufwerke sind lautlos und wesentlich schneller als HDD-Festplatten. Gerade im Alltag ist das von großem Vorteil, da Windows an sich einfach „besser flutscht“. In Games wirst Du je nach Spielen vielleicht – bis auf Ladezeiten – gar keinen Unterschied merken. Ob das den hohen Aufpreis im Vergleich zu HDD-Festplatten wert ist, musst Du selbst entscheiden.

Das war’s schon? Das ist ja einfach!
Nein, noch nicht: Ein perfekter Gaming-PC ist letztendlich vor allem kompatibel zueinander. Du kannst nicht einfach eine beliebige CPU auf ein beliebiges Mainboard stecken – und auch das Netzteil muss genügend Strom liefern, um alle Komponenten zu betreiben. (In der Praxis sollten ~500 Watt für die allermeisten Gaming-PCs ausreichend sein.)

Grundsätzlich gilt: Aktuelle Gaming-Mainboards sollten in 99 % der Fälle auch für alle PCIe-Grafikkarten gefertigt sein. Unterschiede gibt es letztendlich nur bei der Kompatibilität mit RAM und CPU. Vergleichen solltest Du zuerst die CPU: Angaben wie „Sockel 1151“ sagen aus, dass diese CPU auf ein Mainboard passt, das ebenfalls für Sockel 1151 spezifiziert ist. In den Angaben zum Mainboard wirst Du außerdem finden, welchen Arbeitsspeicher Du darauf betreiben kannst – also etwa „DDR4-3000“. Achtest Du darauf, dass wirklich alle Komponenten miteinander kompatibel sind, wirst Du am Ende wahrscheinlich einen einwandfrei funktionierenden, hochgradig leistungsfähigen Gaming-PC in den Händen halten.

Die Kosten für Deinen fertigen, perfekten Gaming-PC variieren extrem: Du kannst für den Durchschnitts-Gamer völlig ausreichende Geräte für weniger als 500 Euro zusammenstellen. Extrem leistungsfähige Modelle mit SLI-Grafikkarten und reichlich anderer Premium-Hardware schlagen aber mühelos jenseits der 3.000 Euro ein. Du bestimmst, wie viel Geld Du ausgeben möchtest!

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